Arschlochmensch*
Arschlochmensch ist ein schwarzhumoriges Kartenspiel, das eine herrlich verdrehte Idee verfolgt: Statt den eigenen Charakter zu einem vorbildlichen Menschen zu machen, versucht ihr genau das Gegenteil. Gleichzeitig mischt ihr euch bei den Mitspielenden ein und sorgt dafür, dass deren Figuren durch gute Einflüsse am Ende möglichst anständig dastehen. So entsteht eine bissige, sehr direkte Partyspiel-Runde mit viel Gelächter und Gemeinheiten.
Gemeine Wendungen mit originellem Kartenkniff
Besonders auffällig ist der Einsatz transparenter Erziehungskarten, die übereinandergelegt werden und sich gegenseitig überdecken. Am Ende zählen nur die sichtbaren Werte, wodurch sich ständig neue Situationen ergeben. Genau dieses System macht jede Auslage spannend, denn vermeintlich sichere Pläne können im nächsten Zug durchkreuzt werden. Das sorgt für Schadenfreude, überraschende Wendungen und einen Spielablauf, der leicht zugänglich bleibt.
Schwarzer Humor für lockere Runden
Das Spiel lebt klar von seinem provokanten Ton und seinem schwarzen Humor. Wer Freude an frechen Karten, direkter Interaktion und kleinen Gemeinheiten am Tisch hat, bekommt hier ein bewusst überspitztes Partyspiel, das sich selbst nicht zu ernst nimmt. Trotz des einfachen Einstiegs steckt genug Taktik darin, um nicht völlig beliebig zu wirken. Gerade in geselliger Runde entfaltet sich daraus eine Mischung aus Ärgern, Lachen und ständigem Kontern.
Für wen sich Arschlochmensch besonders eignet
Arschlochmensch richtet sich vor allem an ältere Jugendliche und Erwachsene und passt am besten zu Gruppen ab etwa 16 Jahren, die schwarzen Humor mögen und kein Problem mit einem bewusst derben Thema haben. Für klassische Familienrunden mit jüngeren Kindern ist es eher nicht gedacht. Mit 3 bis 6 Personen funktioniert es besonders gut als lockeres Kartenspiel für Abende mit Freundeskreis, ältere Geschwister oder Eltern mit fast erwachsenen Kindern.
- 👥 3 - 6 Spieler
- ⏱️ 60 Minuten
- 🧒 Ab 16 Jahren
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