Clips*

Clips ist ein kooperatives Deduktions-Kartenspiel von Emanuele Briano, erschienen bei Piatnik, für Spielerinnen und Spieler ab 10 Jahren und rund 20–30 Minuten pro Partie. Ihr haltet eure Karten verkehrt herum – alle anderen sehen sie, nur ihr selbst nicht – und gebt euch mit Wäscheklammern Hinweise. Wer kooperative Kommunikationsspiele mit begrenzten Hinweisen mag, sollte hier hinschauen.

Worum geht's?

Ihr seid Hersteller hochwertiger Stoffe. Die frisch gefärbten Tücher hängen zum Trocknen auf der Leine, und gemeinsam müsst ihr alle Aufträge abarbeiten und den Kunden die richtigen Stoffe liefern. Aber Vorsicht: Schon wenige Fehler reichen, und die Wäscheleine reißt.

Spielablauf

  1. Du spielst zuerst eine Karte aus deiner Hand auf einen der Lieferstapel.
  2. Danach darfst du Hinweise geben: Du wählst eine Gruppe Wäscheklammern und klemmst sie an beliebig viele Karten deiner Mitspieler – bei Bedarf verteilt auf mehrere Hände.
  3. Ziel eines Levels ist es, alle Aufgaben zu erfüllen, indem ihr die passenden Stoffkarten in der richtigen Reihenfolge ausliefert.

Die Partie endet, wenn die letzte Lieferung erledigt ist, wenn niemand mehr Karten nachziehen kann oder wenn die Summe der Zahlen im Gefahrenbereich das vorgegebene Limit übersteigt.

Was macht es besonders?

Die Klammern sind der Kern: Sie sind eure einzige Sprache. Weil ihr eure eigenen Karten nicht seht, müsst ihr aus den Klammern an euren Karten ableiten, was ihr in der Hand haltet und wann es gebraucht wird. Die Levelstruktur sorgt dafür, dass die Aufgaben mit der Zeit anspruchsvoller werden.

Für wen geeignet?

Für Gruppen, die gern gemeinsam knobeln und Spiele mit eingeschränkter Kommunikation mögen – etwa Fans von Hanabi-artigen Deduktionsspielen, die eine neue Idee für die Hinweisvergabe suchen.

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