Molly House*

Molly House ist ein halbkooperatives Kartenspiel von Jo Kelly und Cole Wehrle über die queere Subkultur im London des frühen 18. Jahrhunderts, für 1 bis 5 Personen ab 14.

Worum geht's?

Ihr spielt die Mollies: Männer und genderfluide Menschen, die sich in geheimen Häusern trafen, feierten und liebten. Die Gesellschaft zur Besserung der Sitten will genau das zerschlagen. Ihre Konstabler patrouillieren durch die Gassen. Gemeinsam schützt ihr die Gemeinschaft rund um Mother Claps Molly House, doch jeder will am Ende selbst am meisten Freude gesammelt haben.

So läuft eine Partie

  1. Ihr draftet Lasterkarten, die Gesten, Begierden und Begegnungen darstellen.
  2. Mit diesen Karten richtet ihr Feste aus und erzeugt Freude, oft mit Hilfe der Mitspielenden.
  3. Dieselben Karten können euch aber auch verhaften lassen und das Haus in den Ruin treiben.
  4. Wer den Ordnungshütern begegnet, zahlt Bestechung oder wird zum Spitzel gezwungen.

Spitzel spielen ab dann verdeckt gegen die Gruppe. Sie müssen die Gemeinschaft untergraben, ohne aufzufliegen. Das macht jede Verhandlung spannend.

Auf einen Blick

  • Autoren: Jo Kelly, Cole Wehrle (Wehrlegig Games)
  • 1 bis 5 Personen, am besten zu viert
  • 60 bis 120 Minuten, ab 14 Jahren
  • Mechaniken: Drafting, Verhandeln, Push your Luck, Verräter, Solo-Modus

Fazit

Molly House ist anspruchsvoll und thematisch mutig. Wer gern verhandelt, blufft und Geschichte am Tisch erlebt, findet hier ein starkes Erlebnis. Für einen lockeren Familienabend ist es zu komplex und zu lang.

Uns gefällt Molly House so gut, dass wir es in folgenden Brettspiel-Empfehlungs-Listen 2026 empfehlen

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