Tax the Rich*

Tax the Rich ist ein freches Stichspiel von Kristian Amundsen Østby und Kjetil Svendsen. Für 3 bis 6 Leute ab 14, die Kartenspiele mit politischem Humor mögen.

Worum geht's?

Die Karten zeigen eine ganze Gesellschaft, von den Armen bis zur Präsidentin. Normalerweise gewinnt die höchste Schicht den Stich. Doch wer nur noch Karten mit Flaggensymbol auf der Hand hat, darf die Revolution ausrufen. Dann dreht sich die Rangfolge um und die Kleinen schlagen die Großen. Der Preis dafür ist hoch: Du spielst den Rest der Runde mit offenen Karten.

Auf Deutsch erscheint das Spiel bei Pegasus Spiele, im Original bei Alion, dem Verlag von Dr. Ø. Eine Partie dauert etwa 20 bis 30 Minuten.

Spielablauf

  1. Alle bekommen Karten, meist zwölf pro Person.
  2. Ihr bietet reihum und legt so Trumpffarbe und die nötige Zahl an Stichen fest.
  3. Wer das Gebot gewinnt, wird Parteichef und fordert eine bestimmte Karte an. Wer sie hat, ist der heimliche Verbündete.
  4. Ihr spielt Stiche, Farbe muss bedient werden.
  5. Jeder Stich bringt einen Punkt. Schafft das Duo sein Ziel, gibt es Bonuspunkte, sonst bekommen die anderen den Bonus.

Nach drei Runden gewinnen die zwei Personen mit den meisten Punkten gemeinsam.

Was macht es besonders?

  • Dreizehn Regelkarten geben Berufen eigene Fähigkeiten, etwa streikende Arbeiter oder die Polizei.
  • Gewinnst du mit den Armen einen Stich, darfst du einen Stich klauen.
  • Eine Variante bringt eine feministische Revolution ins Spiel.

Fazit

Tax the Rich ist ein schnelles, bissiges Stichspiel mit einer starken Idee. Wer Klassiker wie Skat oder Wizard mag und über Satire lachen kann, hat hier viel Spaß. Wer beim Spielen keine Politik will, greift lieber zu etwas anderem.

Uns gefällt Tax the Rich so gut, dass wir es in folgenden Brettspiel-Empfehlungs-Listen 2026 empfehlen

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